WERBUNG

WERBUNG

Der Camping-Channel

Montag, 22. April 2024

          

Das Wetter in: 

STARTSEITE | NACHRICHTEN | TERMINE | FORUM | ANZEIGENMARKT

Nachrichten > Wohnmobile, Wohnwagen, Technik und Zubehör

Grundlagenuntersuchung des dwif zum Campingtourismus in Deutschland

(bro) (civd) Die Ergebnisse der heute durch den Deutschen Tourismusverband (DTV) in Berlin vorgestellten Grundlagenuntersuchung "Wirtschaftsfaktor Campingtourismus in Deutschland" werden von der deutschen Caravaningbranche mit Freude zur Kenntnis genommen. Die von dem Deutschen Wirtschaftswissenschaftlichen Institut f√ľr Fremdenverkehr (dwif) an der Universit√§t M√ľnchen durchgef√ľhrte Studie liefere "erstmals wissenschaftlich belegbare Zahlen zur wirtschaftlichen Bedeutung der Branche", so Hans-Karl Sternberg, Gesch√§ftsf√ľhrer des Caravaning Industrie Verbandes (CIVD).

Wesentlich √ľbertroffen wurden durch die dwif-Studie alle bisherigen Umsatzsch√§tzungen der Caravaningbranche. Tats√§chlich belaufen sich die Bruttoums√§tze aus dem Campingtourismus in Deutschland laut dwif auf 9,5 Milliarden Euro pro Jahr. "Besonders die Ums√§tze am Aufenthaltsort und f√ľr die Fahrt spielen f√ľr die Akzeptanz der Freizeitform Caravaning eine enorme Rolle" bewertet Sternberg. "Diese Zahlen widerlegen eindeutig bisher oft anzutreffende Vorurteile √ľber Camping- und Caravaningtouristen, die angeblich alles von zu Hause mitbringen und in der Urlaubsregion kein Geld lassen." 3,7 Milliarden Euro entfallen laut dwif auf Ausgaben am Aufenthaltsort, 3,07 Milliarden Euro auf Ausgaben f√ľr die Fahrt. Weitere 2,9 Milliarden Euro werden von den Campingtouristen in Deutschland f√ľr die Anschaffung von Ausr√ľstung ausgegeben.

Sehr interessant sind aus Sicht des Caravaning Industrie Verbandes auch die Ergebnisse der Studie zum Reisemobiltourismus. Durch diese j√ľngste Form des Caravaningtourismus werden bereits 11,8 Millionen √úbernachtungen au√üerhalb von Campingpl√§tzen auf eigens eingerichteten Reisemobilstellpl√§tzen verbucht. Die Zahl der Reisemobilstellpl√§tze ist in den vergangenen Jahren in Deutschland enorm gewachsen, bietet aber immer noch reichlich Ausbaupotenzial: "Der CIVD ist bereits seit Jahren bem√ľht, die Reisemobilstellpl√§tze als Erg√§nzung zum bestehenden Campingplatzangebot zu f√∂rdern. Das Umsatzpotenzial im Reisemobiltourismus ist durch die Zahlen des dwif endlich genau zu beziffern. Vielen Gemeinden und Organisationen werden die Zahlen des dwif daher bei der Entscheidung f√ľr die Einrichtung eines Reisemobilstellplatzes sehr behilflich sein", erl√§utert Sternberg. "Immerhin geben Reisemobiltouristen pro Reisetag und Person laut dwif 37,40 Euro aus ‚Äď einen Gro√üteil davon am Aufenthaltsort."

Bereits im September 2002 hatte der DTV unter ma√ügeblicher Beteiligung des Caravaning Industrie Verbandes einen Planungsleitfaden f√ľr Reisemobilstellpl√§tze herausgegeben. Mit diesem Leifaden werden kommunalen und privaten Anbietern bedarfsorientierte Empfehlungen f√ľr die Gestaltung solcher Stellpl√§tze gegeben.


Infos im Internet:
www.civd.de


28.04.04

[zurŁck zur Startseite]

© 2004 Camping-Channel

eMail senden nach oben

[STARTSEITE]   [NACHRICHTEN]   [TERMINE]   [FORUM]   [ANZEIGENMARKT]
©2000-2018 maxxweb.de Internet-Dienstleistungen
[IMPRESSUM]   [DATENSCHUTZERKLÄRUNG]


WERBUNG

WERBUNG